Vorabversion. Cloya ist in aktiver Entwicklung. Dieses Handbuch beschreibt den heutigen Stand und wird zum Launch finalisiert; die Screens zeigen die iPad-Version im Dark Mode.

Die Oberfläche

Cloya verteilt die Bedienung auf vier feste Flächen: die Toolbar für Werkzeuge, die Sub-Palette für Schnellzugriffe, den Inspektor für alles Weitere und die Sidebar für die Seiten.

Die Haupt-Toolbar

Die Werkzeugleiste sitzt fix und in voller Breite am oberen Rand. Sie lässt sich weder verschieben noch andocken, du musst sie also nie suchen. Die Werkzeuge sind von links nach rechts in Sinngruppen geordnet:

Zeigen· Markieren· Messen· Brandschutz· Plan ändern· Ansicht· Dokumentation
Die Werkzeuggruppen der Haupt-Toolbar. Rechts aussen sitzen Undo/Redo und die globalen Aktionen.
  • Zeigen: die Auswahl (der Pfeil, dein Standardwerkzeug).
  • Markieren: Stift, Text, Revisionswolke, Stempel, Bild einfügen, Radierer.
  • Messen: das Messwerkzeug (Länge, Fläche, Anzahl, Schnell) und das Ausmass-Band.
  • Brandschutz: Wände füllen und Fluchtweg.
  • Plan ändern: Inhalt bearbeiten, Schwärzung, Vergleichen.
  • Ansicht: Lupe und Laser-Pointer.
  • Dokumentation: die Kamera für Baustellenfotos.

Welche dieser Werkzeuge du siehst, hängt vom Login ab: ohne Anmeldung zeigt die Leiste nur die Free-Werkzeuge — klar und ohne Upsell. Angemeldet erscheinen alle; was dein Tarif noch nicht deckt, bleibt sichtbar und nennt beim Antippen den nötigen Tarif. Details unter Tarife & Freischaltung.

Wird der Platz knapp (etwa auf dem iPad mini), wandern Werkzeuge in ein Chevron-Menü (▾) am Ende der Leiste. Ist ein ausgelagertes Werkzeug aktiv, zeigt das Chevron dessen Symbol, damit du immer siehst, womit du arbeitest.

Die Sub-Palette

Unter der Toolbar schwebt eine schmale Kapsel mit den Schnell-Reglern des aktiven Werkzeugs: Farb-Slots, Strichbreiten, Modus-Umschalter, Fertig/Abbrechen. Sie zeigt nur, was du beim Zeichnen tatsächlich brauchst; alles Weitere steht im Inspektor.

Die fünf Farb-Slots sind überall dieselben und bewusst entsättigt gehalten: Tinte-Schwarz, Signalrot, Stahlblau, Salbeigrün und Marker-Gelb. Jeder Slot lässt sich mit einer eigenen Farbe belegen; der aktive Slot trägt einen blauen Ring.

Der Inspektor

Die rechte Spalte hält die vollständigen Einstellungen des aktiven Werkzeugs, sauber gruppiert und ohne Fachjargon. Ist der Inspektor offen, zieht sich die Sub-Palette zurück: dieselbe Information gibt es nie zweimal auf dem Schirm. Auf kleinen iPads kollabiert der Inspektor automatisch.

Die Seiten-Sidebar

Links liegt die schmale Spalte mit den Seiten-Vorschaubildern. Die aktuelle Seite ist hervorgehoben, Tippen springt. Hier wohnen auch die Seiten-Operationen wie Löschen, Verschieben und Duplizieren (Seiten & Organisation).

Die Sprache der Auswahl

Cloya markiert Zustände konsequent mit denselben Farben. Wenn du die Legende einmal kennst, liest du jede Situation auf einen Blick:

OptikBedeutung
Pastellblauer Saum (Halo) um ein Element Dieses Element ist ausgewählt. Der Saum folgt der Form und bleibt in jeder Zoomstufe gleich fein.
Blau strichliertes Rechteck oder Lasso Das Auswahl-Werkzeug arbeitet gerade: Du ziehst eine Mehrfachauswahl auf.
Weisse Griffe mit blauem Ring Anfasser zum Skalieren an Ecken und Kanten; der aktive Griff füllt sich blau.
Eckige weisse Punkte auf einer Kontur Editierbare Eckpunkte (Vertices); Ziehen verschiebt den Punkt.
Hohler +-Ring auf einer Kantenmitte Einfüge-Griff: Ziehen setzt einen neuen Punkt zwischen zwei bestehende.
Orange Linien und Marker Orange gehört nie zur Auswahl, sondern zu den Hilfen: Ausrichtungslinien, Fang-Ziele (□ Endpunkt, △ Mitte), Hover.

Aus einem Guss

Farben, Abstände, Griffe und Strichstärken folgen einem einzigen, durchdachten Regelwerk. Nichts ist zufällig, nichts wirkt zusammengesteckt — die App fühlt sich überall wie aus einem Guss an.